RH #363Krach von der Basis

SOUL DEMISE

Kleinere Brötchen

Soul Demise

Die Bajuwaren SOUL DEMISE gehören mittlerweile ohne Zweifel zu den Veteranen der deutschen Death-Metal-Szene, haben es aber, bedingt durch häufige Line-up-Wechsel, nie so richtig geschafft, Kontinuität in ihre Karriere zu bekommen. Sieben Jahre nach dem letzten Langeisen „Sindustry“ meldet sich das Quintett nun endlich mit einem neuen Longplayer zurück.

„Thin Red Line“ nennt sich das sechste Album der Bandhistorie, und Gitarrist Alex Hagenauer ist zunächst einmal froh, dass SOUL DEMISE überhaupt mit einem neuen Werk aufwarten können.

»Die letzten Jahre waren nicht einfach für uns, wir hatten mal wieder mit Besetzungswechseln zu kämpfen, hinzu kamen gesundheitliche Probleme und nicht zuletzt ein schwerer persönlicher Schicksalsschlag, den ein Bandmitglied zu verarbeiten hatte. Aber das ist nun auch schon wieder drei, vier Jahre her, und wir haben uns mittlerweile alle wieder gefangen. Mit Dennis Schneider haben wir einen neuen Bassisten an Bord, der sich enorm beim Songwriting eingebracht hat und auch hauptverantwortlich für die Vorproduktion war.«

Ihr habt alle Familie und eure Jobs. Sind SOUL DEMISE für euch mittlerweile „nur“ noch eine Hobby-Band, oder verfolgt ihr das Ganze jetzt mit dem neuen Album wieder ein Stück weit konsequenter?

»Das Wort Hobby mag ich im Zusammenhang mit Musik überhaupt nicht, dafür ist mir die Musik zu wichtig (lacht). Gut, ich arbeite 40 Stunden die Woche, der Rest der Zeit gehört meiner Familie und den Kindern, dann erst kommt die Musik. Den Traum...

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