RH #362Interview

ADRENALINE MOB

Dear Mr. President...

Adrenaline Mob

ADRENALINE MOBs drittes Album „We The People“ überraschte unsere Redaktion mit seiner Wucht und nimmt deutlich Bezug auf die US-Präsidentschaftswahl. Sind Russell Allen und seine Bandkollegen nun also eine Polit-Truppe? Der Frontmann erklärt uns seine Sicht der Dinge.

Zunächst blickt Russell jedoch auf ADRENALINE MOBs Gründung zurück, wobei seine zweite Combo Symphony X nicht so gut wegkommt
:
»Ich war Anfang 30, frisch verlobt und realisierte langsam, dass Symphony X zwischen zwei Platten einfach fünf Jahre rumsitzen. Das war der Horror für mich! Wir waren immer ein bisschen die Beatles unseres Genres, wir saßen zu Hause und nahmen Platten auf. Erst beim fünften Album gingen wir richtig auf Europatour – echt verrückt. Inzwischen bin ich ein bisschen älter, aber Symphony X haben sich nicht geändert. Nun bin ich ein etablierter Sänger, habe eine Familie, ein Kind mit Autismus und ein Haus, das bezahlt werden muss. Also gründete ich ADRENALINE MOB – sowohl aus der Not als auch aus meiner Liebe zum Rock´n´Roll heraus, denn ich bin eigentlich kein Prog-Typ. Ich liebe das, was ich mit Symphony X gemacht habe, aber ich bin nicht unbedingt ein Anhänger dieses Genres. Ich bin ein Hardrock/Heavy-Metal-Kerl.«

Und wenn du US-Präsident wärst? Euer Song ´Blind Leading The Blind´ wurde von den Wahlen beeinflusst. Was würdest du in deinem Land ändern, stündest du an Donald Trumps Stelle?

»Ich würde gern etwas an der Situation mit der Presse ändern. Ich bin nicht wirklich mit der Taktik...

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