RH #361Interview

ENTRAILS

Die Welt ist verloren

Entrails

Die aus dem südschwedischen Linneryd stammenden ENTRAILS sind Verfechter der alten schwedischen Death-Metal-Schule und fahren diesen Stil mit einer Vehemenz und Beharrlichkeit, die beeindruckend ist. Auch wenn für das fünfte Album „World Inferno“ die Hälfte des Line-ups ausgetauscht wurde, lässt sich Gitarrist und Gründungsmitglied Jimmy Lundqvist nicht von seinem Weg abbringen und kredenzt uns abermals fettesten Old-School-Death-Metal.

»Leute, die glauben, ENTRAILS würden langsam mal ein bisschen moderner klingen, muss ich leider enttäuschen«, redet Jimmy gleich Klartext. »Wir spielen einfach das nach, was in den glorreichen schwedischen Death-Metal-Zeiten angesagt war. Wir wollen gar nicht originell klingen, warum auch? ENTRAILS haben mit dem alten Scheiß angefangen und werden irgendwann auch mal damit aufhören, ganz einfach. Die meisten neueren Bands klingen in meinen Ohren total überproduziert, sodass Feeling und Leidenschaft komplett begraben werden. Die einzigen neueren schwedischen Death-Metal-Acts, die in letzter Zeit meine Aufmerksamkeit erregen konnten, sind Lik und Vanhelgd, zwei wirklich coole Bands.«

Anfang 2016 haben Sänger/Bassist Jocke Svensson und Schlagzeuger Adde Mitroulis ENTRAILS verlassen, und dennoch hat es nicht lange gedauert, bis du mit Tommy Carlsson und Martin Michaelsson zwei neue Mitstreiter an Bord hattest. Erläutere uns doch mal die Umstände dieses Besetzungswechsels.

»In meinem Kopf reifte der Gedanke, mit ENTRAILS mehr Shows zu spielen und...

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