RH #359Interview

WARBRINGER

Alle Macht dem Diktator

Warbringer

Der Titel des letzten WARBRINGER-Albums „IV: Empires Collapse“ erwies sich als selbsterfüllende Prophezeiung: Schon vor der Veröffentlichung brach das gesamte Line-up auseinander und ließ die Zukunft der US-Thrasher für lange Zeit im Ungewissen. Doch Fronter John Kevill hat sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen und für das starke Comeback „Woe To The Vanquished“ eine Besetzung mit alten und neuen Gesichtern zusammengetrommelt.

John, nachdem dir deine Musiker 2013 den Rücken gekehrt haben, hast du auf der Europa-Tour mit Iced Earth Anfang 2014 erst mal auf Ersatzleute zurückgegriffen.

»Richtig, das war auch unsere zweite und letzte Tour, die wir zu der Scheibe gespielt haben. Nur mal zum Vergleich: Zu „Waking Into Nightmares“ haben wir 2009 über 300 Shows gespielt, für „IV: Empires Collapse“ waren es insgesamt gerade mal 50. Die Platte bekam auch nicht mehr viel Promotion, weil es unsere letzte Veröffentlichung im Rahmen unseres Vier-Alben-Deals mit Century Media war. Schon bevor das Werk erschien, hatte die gesamte Band entschieden, auszusteigen. Deswegen unterzeichnete ich nicht erneut bei Century Media, weshalb sie – aus verständlichen Business-Gründen – auch nicht mehr groß die Werbetrommel für uns rührten. Aber ich war enttäuscht, wie die ganze Kampagne ablief, ich denke, wir hätten mit dem Album mehr erreichen können. Es gibt einige sehr gute Songs darauf, die anscheinend niemand kennt. Mein Favorit ist ´Towers Of The Serpent´. Tracks wie dieser sind härter und...

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