RH #358Interview

IMMOLATION

Fackelträger des Extremen

Immolation

Langhaardackel Ross „You know what I´m saying?“ Dolan ist gerade erst aufgestanden, um sich über das bisher vielleicht düsterste Album seiner Band auszulassen, und guter Dinge, obwohl er ganz in der Nähe der Zentrale des momentan umstrittensten Machthabers der Welt wohnt. Getreu dem Motto „Scheiß drauf, ich habe trotzdem Spaß“ erweist sich der IMMOLATION-Frontmann als direkter, aber nicht oberflächlicher Sympathieträger.

Ross, warum ist „Atonement“ ein selbst für IMMOLATION-Verhältnisse äußerst bedrückendes Album geworden?

»Wir waren darauf aus, genau diesen Eindruck zu vermitteln. Wenn wir ein neues Album in Angriff nehmen, wollen wir das letzte nicht überbieten, weil man mit diesem Vorsatz nur verlieren kann, sondern versuchen, etwas Unverbrauchtes zu schaffen, das trotzdem kein Ausreißer in unserer Diskografie ist. Die Musik muss für uns selbst interessant bleiben, sonst würden wir nicht weitermachen. Unser letztes Album „Kingdom Of Conspiracy“ war aggressiver, wohingegen die Songs und Texte jetzt finsterer sind.«

Das Cover steht im engen Zusammenhang mit dem Inhalt, und durch die Stücke zieht sich ein roter Faden.

»Genau, das Artwork stammt wieder von Pär Olofsson, der schon seit „Majesty And Decay“ für die visuelle Komponente der Band zuständig ist. Er weiß genau, wie er unsere Ideen zum Leben erwecken kann, was manchmal nicht einfach ist. Das Bild spielt auf einige unserer früheren Cover an und bezieht sich konkret auf das Titelstück, mit dem wir im Kern zusammenfassen,...

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