RH #358Interview

EX DEO

Elefantös

Ex Deo

Der Kataklysm-Ableger EX DEO sollte nach dem zweiten Album „I, Caligvla“ eigentlich für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt werden, aber anscheinend juckte es den Rom-Verehrern doch mächtig unter der Tunika, so dass man jetzt den dritten Longplayer „The Immortal Wars“ nachschiebt. Abermals setzt es episch-bombastischen Death Metal, der musikalisch nicht allzu weit von der Stammband entfernt ist und sich inhaltlich mit den Punischen Kriegen auseinandersetzt.

Frontmann Maurizio Iacono ist ein absoluter Workaholic, dem das Nichtstun nur schadet, weshalb es kaum verwundert, dass er mit EX DEO schneller zurück ist als erwartet.

»Nun, was soll ich sagen? Die Ideen für EX DEO sind förmlich aus uns herausgesprudelt, so dass wir relativ schnell wieder ein paar neue Songs am Start hatten. Also haben wir uns gesagt, warum warten, wenn wir bereit sind für ein weiteres EX DEO-Album? Das mit der Pause bezieht sich mehr auf das Touren, denn mit EX DEO müssen wir live viel mehr auf die Beine bringen. Das ganze Konzept, die Kostüme, der Bühnenaufbau, das alles kostet Geld und muss gut vorbereitet werden. Wenn wir mit EX DEO auftreten, soll das was Großes darstellen, schließlich geht es um das Römische Reich (lacht).«

Wie schwierig ist es mittlerweile für euch, zwischen EX DEO und Katakylsm hin- und herzuspringen, gerade was das Songwriting betrifft? Die Linie zwischen beiden Bands ist in meinen Ohren immer dünner geworden.

»Ja, das stimmt, es ist eine sehr dünne Linie zwischen beiden Bands, und...

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