RH #358Interview

PYOGENESIS

Beseelte Brückenbauer

Pyogenesis

Schluss mit Pause: Nach 13 Jahren Auszeit gelang PYOGENESIS 2015 mit „A Century In The Curse Of Time“ ein bemerkenswertes Comeback. Keine zwei Jahre später legen die Genre-Sprenger nun „A Kingdom To Disappear“ nach. Über die neue Scheibe, Steampunk, Schmerz und Schützenhilfe klärt Frontmann, Gitarrist und Songschreiber Flo v. Schwarz im Interview auf.

Flo, scheinbar habt ihr wieder richtig Blut geleckt!

»Ja, wir waren länger weg, und das Musizieren macht Spaß (lacht).«

„A Kingdom To Disappear“ ist der zweite Teil einer Albumtrilogie, die sich mit dem 19. Jahrhundert befasst. Wo setzt ihr die inhaltlichen Schwerpunkte dieser Umbruchzeit?

»Es geht um den Wandel der Gesellschaft im 19. Jahrhundert. Es gibt keinen konkreten Schwerpunkt, das war beim ersten Album auch nicht der Fall. Das ist ein so umfassendes Thema, dass es, zumindest in unserem Fall, mit nur einem Album nicht getan ist.«

Habt ihr schon Ideen bzw. ein Konzept für den dritten Teil?

»Nee. Es gibt natürlich Ideen, aber es ist nicht so, dass wir drei Alben fertig gemacht haben und die jetzt nur nach und nach veröffentlichen. Es gibt lediglich den übergeordneten Plan einer Trilogie, aber das Material muss noch entstehen.«

Das Coverartwork ist wieder sehr Steampunk-lastig. Beschäftigst du dich privat mit dem Thema?

»Es ist nicht so, dass mich das völlig kalt lässt, aber ich würde auch nicht sagen, dass ich mich besonders stark für Steampunk interessiere. Der Gedanke des Steampunk, die Elektronik oder das Moderne der heutigen...

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