RH #355ToneZone

KAI HANSEN

»Paulas sind eher ein bisschen sperrig«

Kai Hansen

Mit Hansen & Friends feierte KAI HANSEN in diesem Jahr drei Dekaden im Metal. Im Gespräch führt uns der Hamburger von seinen Anfängen als Gitarrist bis hin zu seinen aktuellen Vorlieben in Sachen Equipment.

Kai, wann hast du angefangen, Gitarre zu spielen?

»Das ging so mit zwölf los.«

Hast du damals Unterricht gehabt?

»Ja, ein halbes Jahr klassische Gitarrenausbildung.«

Hat dir das gefallen?

»Nö. Zumindest nur begrenzt. Es war schon gut, so was wie ´House Of The Rising Sun´ zu lernen, aber eigentlich wollte ich ja viel lieber ´Smoke On The Water´ spielen.«

Wer waren damals deine Vorbilder?

»Es ging los mit Leuten wie Sweet und Slade, Andy Scott von Sweet fand ich ganz großartig. Und dann kamen die Klassiker: Deep Purple, Ritchie Blackmore, Uli Jon Roth, die Scorpions.«

Wie viel und oft übst du heute noch?

»Eher zielgerichtet. Ich übe vor einer Tour oder vor Produktionen – oder während der Produktion. Während ich ein Solo einspiele, übe ich es. Meine Soli entstehen meistens so, dass ich drauflos dudle, und das, was mir gefällt, wird übernommen. Das übe ich dann, bis ich es gut spielen kann.«

Hast du ein Fitness-Programm, bevor du auf Tour gehst?

»Jack Daniel´s und Zigaretten! Im Ernst: Ich geh schon mal ein bisschen zum Training und mache zu Hause ein wenig Workout. Aber ich habe kein Fitness-Programm, mit dem ich mich extra für die Tour vorbereite. Das brauche ich nicht. Ich bin eigentlich fit.«

Habt ihr bei Gamma Ray spezielle Angewohnheiten vor einer Show?

»Eine Stunde vor dem Auftritt...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.