RH #353Interview

INSOMNIUM

Der Winter in 40 Minuten

Insomnium

Die Finnen-Deather INSOMNIUM legen mit „Winter´s Gate“ das bisher ambitionierteste Album ihrer Karriere vor: eine Kurzgeschichte, erzählt in einem Song, ausgewalzt auf epische 40 Minuten.

Irgendwie ist es absurd: Niilo Sevänen sitzt im Backstage-Bereich der slowenischen Metaldays, draußen hat es gefühlte 40 Grad plus, der Schweiß rinnt dem kühlen Finnen in Strömen von der Stirn, während er über eine Platte mit dem frostklirrenden Titel „Winter´s Gate“ referiert.

»Ist okay, die Sauna gehört schließlich auch zum Winter dazu«, zuckt der Bassist und Sänger mit den Schultern, bevor wir uns zunächst einmal einen Blick zurück gönnen. Denn während viele Melodic-Death-Metal-Bands nach wie vor vom Ruhm ihrer frühen Alben zehren, scheint es bei INSOMNIUM genau umgekehrt zu sein: Die Band ist Schritt für Schritt qualitativ immer besser und populärer geworden.

»Das kann man so sehen. Unsere ersten zwei Alben waren unsere Lehrjahre, wir waren jung und grün hinter den Ohren und mussten uns alles selber beibringen – die Studioarbeit, wie man Songs sinnvoll zusammenfügt, was man technisch draufhaben muss, das alles war neu für uns. Im Prinzip kann man uns auf den ersten drei Alben zuhören, wie wir öffentlich proben und daran arbeiten, besser zu werden. Ich mag diese Scheiben immer noch, aber mit „Above The Weeping World“ haben wir uns dann selbst gefunden, unseren eigenen Stil und unsere Stimme. Der nächste entscheidende Schritt war 2011, als unser Gitarrist Markus Vanhala in die Band gekommen...

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