RH #352Interview

INQUISITION

Ozean der Sterne

Inquisition

Der Moment, wenn man einem Musiker in die Augen schaut und dieser beim Erzählen von seiner Kunst ein sichtbar loderndes Feuer in sich trägt – und das, nachdem er seit mehr als 20 Jahren sein Ding durchzieht –, solche Momente sind definitiv unbezahlbar. Genau so ergeht es mir bei jedem Gespräch mit INQUISITION-Gitarrist/Sänger Dagon, der uns im Interview in die Tiefe des neuen Albums „Bloodshed Across The Empyrean Altar Beyond The Celestial Zenith“ führt und uns wie immer mit auf eine magische Reise durch den Kosmos nimmt.

Dagon, die Zeit verfliegt, oder? Es ist schon zwei Jahre her, dass ich mich auf unser erstes Interview beim Party.San 2014 vorbereitet habe, und seitdem ist einiges passiert. Ihr habt zum Beispiel ganz schön viele Fans dazugewonnen, richtig?

»Oberflächlich gesehen stimmt das, und wir sind sehr dankbar dafür. Neue Fans dazuzugewinnen, ist wichtig, aber wichtiger ist es, echte, engagierte Langzeit-Fans zu gewinnen – jemanden, der, nachdem er uns das erste Mal live gesehen hat, nach Hause geht, unsere Diskografie durchforscht und auf tiefer Ebene herauszufinden versucht, was INQUISITION sind. Das ist essenziell, und solche Fans wünsche ich mir für die Band – die Denker, die rohen, authentischen und aus der Seele heraus gespielten Black Metal genießen.«

Welche Rolle spielt dabei das neue Album, welche Bedeutung hat es für INQUISITION insgesamt?

»Es herrscht eine feine Balance auf dieser Platte – obwohl es ein düsteres Album ist, umfasst es doch mehrere Stimmungen....

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