RH #352From the Underground

TRANCE

300 Songs für eine Platte

Trance

Die deutsche Nummer drei hinter den Scorpions und Accept – so wurden TRANCE bis Mitte der Achtziger immer bezeichnet. Während rundherum die deutsche Metalszene keimte und immer mehr florierte, sollte für die Vorderpfälzer Band leider 1998 der Vorhang fallen. Doch seit 2011 ist Mitbegründer und Gitarrist Markus Berger zusammen mit seinem langjährigen Basskollegen Thomas Klein wieder unter dem Namen TRANCE aktiv. Derzeit ist die Band im Studio und nimmt eine neue Platte auf.

Markus, warum haben sich TRANCE 1998 aufgelöst?

»Wir hatten damals versucht, an unsere Erfolge aus den achtziger und frühen neunziger Jahren anzuknüpfen. Doch letzten Endes ging es einigen Bandmitgliedern nicht schnell genug. Wir haben uns nicht im Streit getrennt, sondern einige der TRANCE-Musiker sahen einfach keine Perspektive mehr.«

War es frustrierend, dass die viel zitierte „deutsche Nummer drei“ den Erfolg der Nummer eins und zwei nie erreichen konnte?

»Nein, es gibt für mich keine Wehmut, wenn ich zurückblicke. Ich empfinde auch keinen Neid und habe die Scorpions und Accept immer als sehr große Vorbilder gesehen.«

Gab es irgendwelche Probleme zwischen dir und deinem ehemaligen Partner Lothar Antoni? Sei es Anfang des neuen Millenniums, als er unter dem Namen Trancemission, also jenem Banner, das ihr 1989 kurzzeitig genutzt hattet, weitermachte, oder 2011, als du TRANCE wieder an den Start gebracht hast.

»Nein, zwischen uns gab es nie Streit, und jeder macht sein Ding. Ich habe mich damals sowohl für...

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