RH #351Interview

TARJA TURUNEN

Die dunkle Seite der Macht

Tarja

Nur wenige Künstlerinnen spalten die Rock-Hard-Redaktion so hartnäckig wie TARJA TURUNEN. Einige von uns suchen fluchend das Weite, sobald die ehemalige Nightwish-Chanteuse auf einem Festival zum Mikro greift, oder schallisolieren stante pede ihr Büro, wenn im Nebenraum ein Album der Holden läuft. Unser Berliner Außenposten JJ hingegen findet TT „voll jut“ und setzte sich anlässlich der Veröffentlichung des neuen Longplayers „The Shadow Self“ mal wieder auf einen Plausch mit der schicken Finnin zusammen.

Im Lauf der Zeit hat TARJA eine äußerst sympathische Ausstrahlung entwickelt, die weit entfernt von der teilweise etwas unbeholfenen Divenhaftigkeit ist, die sie während ihrer Nightwish-Zeit zuweilen zur Schau stellte. Die 38-Jährige lacht viel, ist superhöflich und freut sich über den sonnigen Tag in der deutschen Hauptstadt, als sie das Rock Hard in der Nähe des Alexanderplatzes zum Gespräch begrüßt.

»Ich lebe seit 2008 dauerhaft in Argentinien, bin aber gerade dabei, mit meiner Familie zurück nach Europa zu ziehen. Diesmal haben wir uns für Spanien entschieden.«

Deine finnische Heimat wäre dir inzwischen wohl zu kühl.

»In Argentinien war es manchmal auch sehr kalt. Es kann dort sogar schneien. Die Kälte macht mir ohnehin nichts aus. Ich bin gar kein Fan großer Hitze. Aber ich mag an Finnland die ewige Dunkelheit nicht. Vielleicht bin ich inzwischen in einem Alter, in dem man das Licht zu schätzen lernt (lacht). Es ist fantastisch, im Sonnenschein aufzuwachen. Er gibt einem...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.