RH #349Interview

THE ORDER OF ISRAFEL

Roben sind rot, Veilchen sind blau

The Order Of Israfel

Facettenreich wie eh und je melden sich die Schweden THE ORDER OF ISRAFEL mit ihrem zweiten Langspieler „Red Robes“ zurück. Gitarrist und Sänger Tom Sutton (Night Viper, Horisont, ex-Church-Of-Misery) nimmt uns mit auf eine kleine Reise durch das Album und verrät nicht nur, welche Rolle buddhistische Mönche für das Zweitwerk gespielt haben, sondern auch ein ziemlich interessantes Geheimnis.

Tom, erzähl uns mal, ob es während der Produktion von „Red Robes” etwas besonders Schönes oder Problematisches gab.

»Eigentlich war es eine Kombination aus beidem. Die eigentlichen Aufnahmen des Albums liefen perfekt. Wir haben es in einem Studio eingespielt, das in einem großen, alten Haus, umgeben von winterlicher Landschaft, in Göteborg liegt, dadurch war die Atmosphäre wunderbar. Es gab viele magische Momente, die Dinge flossen irgendwie zu etwas Brillantem zusammen. Besonders gefallen hat mir unsere Zusammenarbeit mit unseren Freunden von III Wicker, die spielen Folk und haben ein wunderbares Intro für uns aufgenommen. Sie sind tolle Musiker und wundervolle Menschen. Wir zündeten Kerzen an, und dann haben sie losgelegt – das Ergebnis hast du ja auf dem Album gehört. Es ist noch besser geworden, als wir es uns erhofft hatten. Allerdings war das Mixen und Mastern voller Probleme (lacht). Der Produzent wollte uns während seines Mixings nicht im Studio haben, das war ziemlich hart. Und dann gab es auch noch Missverständnisse mit dem Produzenten, der das Mastering übernommen hat. Der ist plötzlich einfach verschwunden. Wir haben ihn in seinem Haus gesucht, aber am Ende musste jemand anderes das Mastern vollenden. Zum Glück konnten wir schließlich doch noch ein gutes Ergebnis erzielen, mit dem wir absolut zufrieden sind. Ende gut, alles gut.« ...

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