RH #348Krach von der Basis

WAKE

Die Welt ist am Arsch!

Wake

Mit ihrem neuen Album „Sowing The Seeds Of A Worthless Tomorrow“ (siehe Kritik in Rock Hard 346) haben die Kanadier WAKE einen ganz großen Wurf gelandet, für den die Stilschublade Grindcore eigentlich viel zu eng ist. Gitarrist Rob gibt gerne Auskunft über das Wie und Warum.

»Wir haben WAKE 2009 gegründet auf Basis der gemeinsamen Liebe für alles, was heavy, schnell und lärmig ist. Der Pfad zum Grindcore war ein natürlicher Schritt, da die meisten von uns in der Hardcore- und Punk-Szene aufgewachsen sind und es somit die logische Weiterentwicklung im Bestreben nach immer mehr Geschwindigkeit und Extremität war.«

Verglichen mit dem recht straighten Vorgänger „False“, ist euer neues Album in seiner kompakten Spielzeit um einen Quantensprung komplexer, intensiver und sagen wir durchaus auch ambitionierter ausgefallen. Gab´s bei der Arbeitsweise irgendeine bewusste Kurskorrektur?

»Danke! Den Songs auf „Sowing...“ haben wir sozusagen bewusst ein bisschen mehr Raum zum Atmen gelassen, und wir sind strukturierter vorgegangen als bei „False“. Es gab keine direkte Inspiration für irgendeinen Richtungswechsel oder so was, sondern nur uns, wie wir den eigenen Weg verfolgen. Ein großer Unterschied zwischen den Alben ist, dass die Songs diesmal über einen kürzeren Zeitraum entstanden, was dem Material ein bisschen mehr Konsistenz im Sound gab. Vielleicht auch etwas mehr Harmonie.«

Gibt es ´ne Grundformel, wie bei euch Songmaterial entsteht?

»Zuletzt war es so, dass ich die Riffs und die...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.