RH #346Interview

WOLFMOTHER

Metal am Lagerfeuer

Wolfmother

Nach einigen musikalischen Irrfahrten, einem Solo- und einem untergegangenen Comeback-Album sind die australischen Retro-Rocker WOLFMOTHER wieder in der Spur. Bandboss Andrew Stockdale ist froh darüber. Zurück zu den Wurzeln, heißt es. Und genauso klingt „Victorious“ auch.   

Andrew, während unseres letzten Gesprächs Anfang 2013 hatte ich das Gefühl, du seiest froh, dass WOLFMOTHER nicht mehr existieren und du unter eigenem Namen weitermachen konntest. Jetzt gibt es WOLFMOTHER wieder, zugegebenermaßen mit denselben Musikern, die dir schon bei deinem Soloalbum „Keep Moving“ und auch vorher geholfen haben. Kannst du deine Entscheidung, die Band wiederzubeleben, erklären?

»Das ist nicht schwierig. Ich mag den Stil und das ganze Drumherum, das WOLFMOTHER repräsentiert haben, den Sound sowieso, der dich in besondere Sphären geschickt hat. Ich wollte mich kreativ wieder darauf einlassen, es fühlen, wieder ich selbst sein.«

Und das ging unter deinem eigenen Namen nicht?

»Doch, aber mit dem neuen WOLFMOTHER-Album bin ich noch einen Schritt weiter zurückgegangen, zurück zu meinen Wurzeln. Ich würde es mit dem WOLFMOTHER-Debüt vergleichen wollen. Es gibt wieder dieselbe Mystik, dieselben Bilder, denselben Sound.«

Nach deinem Solo-Ausflug habt ihr das Comeback-Album „New Crown“ 2014 in Eigenregie, ohne Promotion und nur digital veröffentlicht. Viele Fans haben davon nichts mitbekommen, nur in den USA konnte sich das Album auf Platz 160 der Charts platzieren. Rückblickend betrachtet: War...

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