RH #346Interview

ENTOMBED A.D.

Die Rente kann warten

Entombed A.D.

Viel haben die beiden zusätzlichen Buchstaben im Bandnamen nicht geändert: Auch ENTOMBED A.D.s Zweitling „Dead Dawn“ setzt das Entombed-Erbe souverän fort und wildert hemmungslos in der eigenen Legende.

Den klassischen Schweden-Death hat man ohnehin in der DNA, doch wie die vier Recken diesen Roots immer wieder neue Facetten entlocken bzw. hinzufügen, macht ´ne Menge Spaß. Stilistische Schlenker sind unter dem Entombed-Banner nicht immer gelungen, wirken bei der A.D.-Gang jedoch vollkommen natürlich und ungezwungen. Wenn man zum Beispiel die Verve hört, mit der ´Total Death´ sämtliche Thrash-Register zieht und einem ´Silent Assassin´ und ´Black Survival´ den Hintern wegrocken, und das dann alles mühelos wie aus einem (Entombed-)Guss klingt, muss man Frontmann LG Petrov einfach gratulieren. Der 43-Jährige ist wie gewohnt guter Dinge, als er sich in Berlin-Kreuzberg mit dem Rock Hard trifft, saugt vor dem Interview innerhalb von fünf Minuten noch schnell zwei Zigaretten in sich hinein, wirkt ansonsten aber mal wieder wie die Ruhe selbst.

LG, gibt es eigentlich Dinge, die dich aufregen oder zumindest nervös machen?

»Jede verdammte Show macht mich nervös. Nico (Elgstrand, g.) ist vor unseren Auftritten sogar dermaßen durch den Wind, dass er kotzen muss. Das finde ich gut (lacht). Es zeigt, dass bei uns nach wie vor keine Routine aufkommt und wir immer noch begeisterungsfähig sind. Wir haben voriges Jahr mit Grave 38 Shows hintereinander gespielt und waren jeden Abend von neuem...

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