RH #345Interview

ERIK COHEN

Pete Steele hatte den Längsten

ERIK COHEN

Smoke-Blow-Fronter Jack Letten stellt unter seinem neuen Alias ERIK COHEN sein zweites Soloalbum zur Diskussion, das sich stilistisch noch etwas weiter als das Debüt aus dem Fenster lehnt. Wir sprachen mit Erik über den Doom-Pop von „Weisses Rauschen“.

Erik, „Weisses Rauschen“ zieht seine Umlaufbahnen noch etwas weiter entfernt vom typischen Rock-Hard-Kosmos als dein Debütalbum. Dennoch hat das Zweitwerk in unserem letztmonatigen Soundcheck gut abgeschnitten.

»Das hat mich auch überrascht, spricht aber doch für das Rock Hard und die Offenheit für poppigere Klänge, die momentan in den härteren Rockbereich einzieht. Man denke nur mal an Ghost, die öffnen gerade viele Türen. Im Kern ist das Album aber wesentlich riffbetonter und rockiger. Auch die Heavy-Metal-Einflüsse sind eigentlich stärker, die schwurbeln nur weiter unten rum. Obendrüber liegen die Keyboards und solche Geschichten. Und der Gesang ist noch ein bisschen fließender.«

Mir ist beim Hören auch aufgefallen, dass man tief graben muss, um deine Einflüsse freilegen und benennen zu können.

»Das Album ist ein Sammelsurium meiner Einflüsse, und der Reiz liegt darin, sie zu entdecken. Es ist die erste meiner Platten, die ich mir jeden Abend anhöre. Das hatte ich bei keiner Smoke-Blow-Platte, nicht mal bei der „German Angst“; bei der „Dark Angel“ vielleicht noch im Ansatz. Aber die restlichen Platten habe ich gemacht, und dann sind die von meinem Radar verschwunden. Ich hab die auch alle verkauft. „Weisses Rauschen“ hingegen...

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