RH #344Interview

WITCHCRAFT

»Ich kann einfach nichts anderes«

Witchcraft

Musikalisch genial, menschlich schwierig: An Magnus Pelander, dem Kopf von WITCHCRAFT, scheiden sich die Geister. Künstler durch und durch sei er, aber manchmal störrisch und bockig, hört man von Plattenfirmen. Interviews lässt er gerne platzen oder gibt die anzusprechenden Inhalte höchstselbst vor (diesmal: „Keine Fragen zur Vergangenheit, nur zum neuen Album und darüber, wie ich mit der Gegenwart umgehe“). Der Versuch (?) eines Gesprächs mit dem kauzigen, aber durchaus humorvollen Herrn Pelander.

Hallo Magnus, wie geht´s?

»Mir geht es gut. Momentan läuft die Promo-Arbeit fürs neue Album, und deshalb bin ich etwas gestresst. Und ich habe Hunger ohne Ende (lacht).«

„Nucleus“ ist ein Klasse-Album geworden.

»Danke für das Kompliment.«

Die Platte musikalisch zu kategorisieren, fällt schwer, aber ich denke, dass dir genau das gefällt, oder?

»Richtig. Das ist der Plan dahinter. Schön, wenn es mir gelungen ist.«

Was möchtest du mit der Platte erreichen?

»Schwierige Frage. In einer perfekten Welt wird jemand durch „Nucleus“ inspiriert und vollbringt danach in seinem Leben etwas Großartiges. Das würde mir gefallen, denn das vorrangige Ziel von WITCHCRAFT ist es, Leute zu inspirieren. Tiere übrigens auch (kichert).«

Gibt es ein übergeordnetes Konzept für das Album?

»Ja, gibt es. Ich werde jetzt mal richtig kaputt klingen. Und knifflig. Also: Ja, „Nucleus“ unterliegt einem Konzept. Aber das wichtigste Konzept ist, dass du als Hörer entscheidest, wie es aussieht.«

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