RH #342Interview

STRYPER

»Wir sind keine christliche Band«

STRYPER

Ganz schön harter Tobak, was STRYPER da auf ihrem neusten Streich „Fallen“ abliefern. Frontmann Michael Sweet, bestens aufgelegt und äußerst redselig, plaudert mit uns über das Album, Black Sabbath, nervige Vorurteile und schwarzgelbe Hummeltypen.

Michael, ich habe beim Hören von „Fallen“ ziemlich mit den Ohren geschlackert. Das Ding ist für eure Verhältnisse extrem heavy!

»Wir sind alle mit harter Musik aufgewachsen – zumindest für die damalige Zeit. Wir hörten Black Sabbath und Deep Purple, in den späten Siebzigern und frühen Achtzigern kamen Iron Maiden und Judas Priest dazu. Auf unserem neuen Album wollten wir nicht an Dinge wie Radiotauglichkeit denken. Wir machten das, worauf wir Bock hatten. Außerdem hatten sich viele Leute ohnehin mal eine härtere Scheibe von uns gewünscht – hier ist sie.«

Den Opener ´Yahweh´ hat Clint Lowery von Sevendust mitgeschrieben. Wie kam die Zusammenarbeit zustande?

»Ich lernte Clint im Flugzeug kennen. Er kam zu mir rüber und tippte mir auf die Schulter: „Hi, ich bin Clint, schön, dich mal zu treffen. Ich bin ein großer Fan!“ Wir hatten viel Spaß und tauschten Kontaktdaten aus. Später meldete ich mich bei ihm und fragte, ob wir nicht mal ein paar Riff-Ideen austauschen wollten. Er schickte mir dieses Riff, mit dem ´Yahweh´ beginnt (Michael fängt an, mir das Riff vorzusingen - am). Ich fand es klasse und schrieb den Song um dieses Riff herum – einen Sechseinhalb-Minuten-Song! Ich glaube, das ist der längste Track, den wir je geschrieben...

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