RH #342Interview

SATAN

Der Fluch des Henkers

SATAN

Lieber spät als gar nicht. Zu Beginn ihrer Karriere in den frühen Achtzigern haben SATAN wirklich alles versucht, um den Durchbruch zu schaffen, missglückte Stilwechsel (Blind Fury) und wirkungslose Namenswechsel (Pariah) eingeschlossen. Der Erfolg blieb dennoch aus. Erst jetzt, gut drei Jahrzehnte später, hat die Musikwelt, so scheint es, SATAN eingeholt.

Nach dem hochgelobten Comeback-Album „Life Sentence“ (2013) folgte die erste Nordamerika-Tournee der Band, die offizielle Live-Scheibe „Trail Of Fire“ (2014) und nun das famose neue Studiowerk „Atom By Atom“. Auch wenn für Steve Ramsey die Reise zum Headbanger´s Open Air einer Odyssee gleichkam, die nach gestrichenen Flügen und stundenlangen Wartezeiten erst gut 72 Stunden später im heimischen Newcastle upon Tyne zu Ende war, macht der Weltklassegitarrist im Interview einen ausgeschlafenen Eindruck.

»Das ist schon verrückt, oder? Am Anfang unserer Karriere wollten wir einfach kein Bein auf den Boden bekommen. All unsere Bemühungen stellten sich als vergeblich heraus. Das war schon extrem frustrierend. Wir wollten den Erfolg um jeden Preis und haben alles für die Band gegeben. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir in Handarbeit die Cover unserer ersten Single „Kiss Of Death“ selbst zusammengeklebt haben. Das war ´ne ganz schöne Arbeit. Unser Problem war damals sicherlich, dass wir ganz anders als all die anderen NWOBHM-Bands geklungen haben. Die Fans und die Presse haben SATAN einfach nicht verstanden.«

Was auf...

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