RH #342Classic Albums

THE EXPLOITED

BEAT THE BASTARDS (1996)

THE EXPLOITED

Das wichtigste Bindeglied zwischen Metal und Hardcore-Punk stammt weder aus der Crossover-Explosion der Achtziger noch aus den in diesem Bereich federführenden USA. Es wird 1996 in Schottland ausgebrütet und heißt „Beat The Bastards“. THE EXPLOITED setzten sich damit ein auf immer und ewig unumstößliches Denkmal.

„Beat The Bastards“ knallt auch mit knapp 20 Jahren Abstand völlig unkaputtbar aus den Speakern. Für die Riffs von ´Affected By Them´, ´Police TV´, ´Sea Of Blood´, ´Law For The Rich´, ´System Fucked Up´ und ´Fightback´ würde so manche Old-School-Thrash-Koryphäe töten. Dennoch regierte hinter den Kulissen – wie bei THE EXPLOITED üblich – das Chaos. Wir setzten uns mit Wattie Buchan (v.) und seinem Bruder Wullie (dr.) zusammen und versuchten, ein bisschen Ordnung in das Durcheinander zu bringen.

Was fällt euch als Erstes ein, wenn ihr an „Beat The Bastards“ denkt?

WATTIE: »Warum ist die Scheibe in eurem Buch mit den besten Platten aller Zeiten nicht auf Platz eins (lacht)?«

Äh... Noch was?

WATTIE: »Ja, ich kann kaum glauben, dass „Beat The Bastards“ wirklich schon so alt ist. Es war auf jeden Fall ein Höhepunkt unserer Karriere. Die Leute hatten uns vorher immer nur als ´ne beschissene Punkband betrachtet, die eh nicht spielen kann. Für die Musikpresse waren wir überhaupt nicht existent. Nach „Beat The Bastards“ fanden uns plötzlich die Metal-Magazine toll, wobei ich durchaus zu schätzen weiß, dass das Rock Hard uns schon zuvor unterstützt hat. Trotzdem fühlte es sich...

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