RH #341Interview

DENNER/SHERMANN

Grabowski ist im Boot

DENNER/SHERMANN

Sie haben´s noch mal getan! Das nach der Trennung von Tipton/Downing weltbeste Gitarrenduo (Murray/Smith/Gers laufen als Trio ja irgendwie außerhalb der Wertung) hat eine neue EP am Start. Die Mercyful-Fate-Recken Michael Denner und Hank Shermann, die seit über 35 Jahren gemeinsam Musik machen, liefern mit „Satan´s Tomb“ ein Appetithäppchen für den kommenden Longplayer ab. Und im Gegensatz zu Zoser Mez´ „Vizier Of Wasteland“ (1991) und den beiden Scheiben von Force Of Evil (2003 und 2005) geben DENNER/SHERMANN diesmal Vollgas.

Engländer haben einen feinen Sinn für Humor. Amerikanische Musiker geben oftmals Plattitüden von sich und machen gerne mal einen auf dicke Hose. Dänen sind jederzeit höflich, weltoffen und ehrlich. Alles nur Klischees? Das mag sein. Dennoch kann ich mir kaum einen netteren Gesprächspartner als Hank Shermann vorstellen. Seine Freude über meine überschwänglichen Worte zur aktuellen EP „Satan´s Tomb“ ist nicht gespielt:

»Weißt du, ich bin jetzt so lange im Geschäft, aber eines wird sich niemals ändern: die Anspannung und die Vorfreude auf die Reaktionen bezüglich einer neuen Studioveröffentlichung. Man arbeitet einfach so lange an dem Material, dass die Objektivität früher oder später verloren geht. Irgendwann weiß man nicht mal mehr, ob man Murks abgeliefert hat oder ein neues Meisterwerk.«

Nun, Murks ist das ganz bestimmt nicht. Michael und du, dazu an den Drums Snowy Shaw, das sind drei Fünftel Mercyful Fate. Was soll da schon schiefgehen? Das...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.