RH #340Interview

MYRKUR

Sagaland

MYRKUR

Szenewächter schlagen Alarm, wenn Indie-Mucker scheinbar wie aus heiterem Himmel Black Metal machen, doch das kann der jungen Dänin Amalie Bruun egal sein. Sie hat nämlich den Segen von Ulvers Kristoffer Garm, der ihr nach einer ganz netten EP ein beeindruckendes Debütalbum produziert und dazu eine Handvoll prominenter Kollegen eingespannt hat. Die Chose klingt schwer nach norwegischer Kost aus den frühen 1990ern, wird aber keine nostalgische Einzelveranstaltung bleiben, wie die selbstbewusste Songwriterin betont.

Zuerst mal: Wie war MYRKURs Live-Premiere beim diesjährigen Roskilde-Festival?

»Surreal und doch irgendwie sehr wirklich. Ich habe meine Musik zum ersten Mal lebendig vor einem Publikum erlebt, nachdem sie lange Zeit nur in meinem Kopf existiert zu haben schien. Jetzt gibt´s Fotos als Belege, und man berichtet darüber. Davon abgesehen ist das Open Air der Stolz der dänischen Musikszene, also fühle ich mich geehrt, dort gespielt zu haben.«

Wie hast du den Wechsel zwischen Gekreisch und klaren Gesangspassagen hinbekommen?

»Eigentlich sehr gut. Ich hatte einen Ständer aus einem Stück Ast mit zwei Mikrofonen, eines mit Hall-Effekt für normalen Gesang gemeinsam mit einem kleinen Chor und eines ohne Effekte zum Schreien. Hoffentlich konnte ich einen kleinen Teil dazu beitragen, dass Metal deutlicher ins Bewusstsein der dänischen Öffentlichkeit dringt.«

Ist er dort noch nicht angekommen?

»Na ja, nach Mercyful Fate gab´s hier nicht viel, oder? So langsam ändert es sich...

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