RH #340Interview

AHAB

Algenrauch geht auch

AHAB

Von Deutschlands bekanntester Lava-Band darf man in der Regel erwarten, dass sie zwei Konstanten gerecht wird: langen Songs und von Weltliteratur beeinflussten Texten, die hinaus aufs Meer schauen. „The Boats Of The Glen Carrig“ bricht in dieser Hinsicht nicht mit der Tradition, doch warum diesmal trotzdem manches anders ist, erklärt Gitarrist Christian Hector gerne im ausgiebigen Gespräch - langsam und entspannt natürlich.

Christian, selbst Anglisten dürften den Roman „Die Boote der Glen Carrig“ nicht auf Anhieb kennen. Wie sind AHAB darauf gestoßen?

»Über einen Fan, der uns William Hope Hodgson empfohlen hat. Unser Bassist Stephan las dann ein, zwei Bücher von ihm, woraufhin sich auch der Rest von uns eingearbeitet hat, bevor wir uns gemeinsam auf diesen Roman festlegten. Muss also nicht alles schlecht sein, was Fans so meinen.«

Konzeptionell passt die Coverversion von Alan Parsons´ ´The Turn Of A Friendly Card´ aber nicht ins Bild.

»Die war auch nicht geplant. Die Leute von unserem Label Napalm wollten eine exklusiven Song für die Vinyl-Single einer limitierten Auflage, woraufhin wir ihnen erklärten, dass das keinen Sinn ergeben würde, weil es sich um ein Konzeptalbum handelt, zumal ein zehnminütiges Stück, wie wir sie schreiben, sowieso zu lang für das Format gewesen wäre. Deshalb überlegten wir uns, eine Fremdkomposition einzuspielen. Im Raum standen Portishead, Jefferson Airplane und Pink Floyd, aber von denen kann man eigentlich nichts besser machen. Unser Sänger und...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.