RH #339Interview

LAMB OF GOD

»Die Szenepolizei kann mich mal«

LAMB OF GOD

Mit „VII: Sturm und Drang“ haben LAMB OF GOD nicht nur ein erstklassiges Album veröffentlicht, sondern sich auch als Band stilistisch weiterentwickelt. Im Interview bezieht Frontmann Randy Blythe Stellung zu dem neuen Album, enttäuschten Erwartungshaltungen, der Flagge der Südstaaten und seinem demnächst erscheinenden Buch „Dark Days: A Memoir“.

Randy, LAMB OF GOD sind gerade auf Europa-Tour. Wie ist es für euch bislang gelaufen?

»Die Shows waren klasse, und ich habe das Gefühl, dass sich für uns in Europa richtig was bewegt. Nach unserer Rückkehr in die Staaten werde ich Promo für mein demnächst erscheinendes Buch machen, und im Anschluss gehen wir mit Slipknot auf US-Tour. Bei unserer Europa-Tour hat mir besonders gefallen, dass wir zwischen den Festivals einige Clubshows angesetzt hatten. Das war eine tolle Abwechslung. LAMB OF GOD sind ja eine Band, die nicht aus den Clubs kommt, sondern ihre Karriere in den Kellern und Gärten von Freunden begonnen hat (lacht). Bei unseren Clubgigs in Belgien und Holland haben mich Freunde besucht, wir sind zum Strand gefahren und haben Fisch gegessen. Das ist eine tolle Abwechslung vom Touralltag. Das Konzert gestern lief übrigens nicht ganz so gut. 40 Sekunden, nachdem wir die Bühne betreten hatten, fiel die komplette Stromversorgung aus. Der Klassiker eben.«

Hast du eine deiner berühmten Reden gehalten?

»Ich habe es versucht, aber das Mikro hat ziemlich schnell den Geist aufgegeben (lacht). Doch die Leute waren cool, sind an die Bar...

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