RH #338Krach von der Basis

SKINLESS

Wenn schon, denn schon

SKINLESS

Kollege Schmidt findet´s eher so mittel, für mich wiederum sind und bleiben SKINLESS auch mit ihrem Comeback-Album „Only The Ruthless Remain“ eine herausstechende Band in ihrer Ecke der inzwischen recht breitgefächerten Death-Metal-Landschaft.

Besagte Ecke kann man übrigens auch geografisch einzäunen: der US-Bundesstaat New York. Aus irgendeinem Grund scheint die dortige Szene der Steigbügelhalter für die moderner klingenden Weiterentwicklungen des Genres gewesen zu sein (diverser Unrat, den man unter „Deathcore“ oder „Slam“ handelt, inklusive), die ins noch Extremere und Brutalere abdriften, dabei aber dennoch auch das Thema Groove großschreiben. Gitarrist und Mainman Noah Carpenter möchte die eigene Band davon allerdings dennoch etwas außen vor sehen:

»Typischer New-York-Death-Metal sind ja eher Bands wie Suffocation, Internal Bleeding, Pyrexia oder Dehumanized. Dieser Sound ist bei uns nur ein Teilaspekt des Ganzen. Ich finde schon, dass wir eher verschiedene Stile mischen.«

Vor fünf Jahren trommelten SKINLESS noch mal eine frühere Besetzung zusammen, nur um sich danach direkt aufzulösen, zwei Jahre später aber doch wieder zurück auf der Bildfläche zu erscheinen und nun schlussendlich auch ein neues Album vorzulegen. Wie das manchmal so ist, führte eher eine Verkettung von Zufällen dazu:

»2009, 2010 liefen die Dinge einfach nicht so gut, und wir hatten Schwierigkeiten, eine Tour-Band zusammenzuhalten. Da kam die Idee auf, noch mal für ein paar Shows das alte Line-up...

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