RH #338Interview

VIRGIN STEELE

Die Hölle auf Erden

VIRGIN STEELE

Nach fünf Jahren melden sich VIRGIN STEELE mit „Nocturnes Of Hellfire And Damnation“ zurück – dabei glaubt Bandkopf David DeFeis gar nicht an die ewige Verdammnis. Wie er sich die Hölle vorstellt und welche heißen Eisen die Band derzeit noch im Feuer hat, verrät uns der Sänger im diesseitigen Interview.

David, ihr habt euer neues Album kurzfristig von „Hymns To Damnation“ in „Nocturnes Of Hellfire And Damnation“ umbenannt. Was stimmte mit dem ersten Titel nicht?

»Mit dem Titel ist alles in Ordnung, er ist auch weiterhin einer der Songtitel. Es sah aber so aus, als ob die Leute das neue Album mit unserer Compilation „Hymns To Victory“ (2002) verwechseln könnten. Viele dachten offenbar, unsere neue Platte sei eine Fortsetzung der Compilation. Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, das Album sei eine Best-of-Scheibe. Das führt nur zu Verwirrung, und das ist das Letzte, was ich will.«

Der Sound der Scheibe klingt in meinen Ohren ziemlich roh. Habt ihr sie live aufgenommen?

»Einige Teile des Albums haben wir tatsächlich live im Studio eingespielt, aber der Rest wurde mit voller Absicht auf diesen Klang getrimmt. Ich wollte einen rohen, bombastischen Drum-Sound und einfach allgemein eine bösere Atmosphäre schaffen, mit Lebendigkeit und Biss.«

Ich frage auch, weil der Sound der letzten beiden VIRGIN STEELE-Alben nicht überall auf Gegenliebe gestoßen ist. Hattest du das diesmal bei der Produktion im Hinterkopf, und hast du gewisse Dinge verändert?

»Ich habe diesmal wieder mehr...

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