RH #336Classic Albums

RUNNING WILD

Death Or Glory (1989): Locker vom Hocker

RUNNING WILD

Mit „Death Or Glory“ legten RUNNING WILD 1989 ihr bis dahin ausgereiftestes Werk vor, das über die Jahre nicht nur zu einem Bandklassiker, sondern auch zu einer Sternstunde der deutschen Metal-Geschichte avanciert ist. Wir baten RUNNING WILD-Kapitän Rock´n´Rolf zur gründlichen Album-Inspektion.

Rolf, wie bist du damals ans Songwriting zu „Death Or Glory“ herangegangen?

»Wir haben nach der „Port Royal“-Tour eine Pause eingelegt und anschließend angefangen, die Ideen auszuarbeiten. Es gab hier und da schon ein paar Fetzen, aber wir wollten erstmals auch ein Vorproduktionsdemo mit einigen Songs aufnehmen. Ich glaube, das waren fünf Tracks: ´Riding The Storm´, ´Tortuga Bay´, ´Running Blood´, ´Battle Of Waterloo´ und noch einer. Wir sind dafür in ein kleines Studio in Hamburg gegangen und haben die Sachen eingespielt, um zu sehen, wie sie wirken. Anschließend kamen Jens und Ian mit dem ´Highland Glory´-Instrumental an, und Maik Moti legte seine Songs vor (´Death Or Glory´ und ´March On´ - rb). Als wir ins Studio M gegangen sind, war die Herangehensweise etwas relaxter, weil wir bei den Demosongs schon wussten, wohin die Reise geht, und die Texte komplett fertig waren. Später sind die immer erst im Studio entstanden. Das war eine sehr gute Phase; die Band hat da gut mitgearbeitet. „Death Or Glory“ ist ein Bandalbum, das muss man so sagen.«

Ihr habt zu „Death Or Glory“-Zeiten auch mit dem Gedanken gespielt, ´Sin City´ von AC/DC zu covern.

»Ja, das war für die „Wild Animal“-EP...

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