RH #334Interview

STEVEN WILSON

Welt am Draht

STEVEN WILSON

Ziemlich albern, ungefähr alle fünf Minuten zu betonen, dass STEVEN WILSON, bekannt geworden als Kopf der auf Eis liegenden Porcupine Tree und seit 2008 als Solokünstler unterwegs, ein musikalisches Genie ist. Aber auch sein neues Album „Hand. Cannot. Erase.“, ein forderndes Konzeptwerk, präsentiert den 47-jährigen Engländer einmal mehr als wichtigsten Protagonisten des Prog. Ein Gespräch in der Bar des Kölner Hilton-Hotels - bei Kamillentee (Wilson) und - immerhin - Cappuccino (Rock Hard).

Steven, du hast mal gesagt, dass dein erstes Soloalbum „Insurgentes“ deine Postpunk-Platte darstellt und man den Nachfolger „The Raven That Refused To Sing“ als altmodisches Progressive-Rock-Album in der Tradition der Klassiker der siebziger Jahre verstehen kann. Was ist „Hand. Cannot. Erase.“?

»Von allem etwas. Ich denke, keine andere meiner Platten bündelt meine Stärken konzentrierter. Man findet Death-Metal-Riffing, Ambient, Elektronik, Pop, aber natürlich auch jede Menge klassischen Prog. „Hand. Cannot. Erase.“ knüpft in gewisser Weise an „The Raven...“ an, erweitert dabei aber das Klangbild.«

Nenne es doch einfach eine Best-of.

(Er lacht:) »Nein.«

Der Erfolg von „The Raven...“, u.a. Platz drei in den deutschen Charts, hat dich sehr überrascht, richtig?

»Ja, absolut. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass das Album vor allem den harten Kern meiner Hörerschaft anspricht, aber genau das Gegenteil war der Fall. Mit keiner anderen Platte habe ich mehr Leute außerhalb der...

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