RH #330Titelstory

MACHINE HEAD

Ein Schnäpschen mit dem Orchester

MACHINE HEAD

MACHINE HEAD haben seit ihrer Gründung 1991 nicht nur erstklassige Platten veröffentlicht, sondern waren auch immer musikalisches Ventil und Kommunikationsmittel für Bandkopf Robb Flynn. Flynn, der auf dem Debüt „Burn My Eyes“ noch eine Textzeile wie „let freedom ring with a shotgun blast“ in die Welt hinausbrüllte, geht inzwischen zwar subtiler zu Werke, um seine Message zu transportieren, angepisst ist er aber trotzdem noch. Im Rock-Hard-Interview spricht er über das neue Album „Bloodstone & Diamonds“, Audiobücher von Hippies aus Berkeley, Zellbiologie und sein Leben im Hier und Jetzt.

Robb, „Bloodstone & Diamonds“ ist vollgestopft mit Details. Sollte man sich die Platte am besten über Kopfhörer zu Gemüte führen?

»Sagen wir es so: Wenn man es tut, wird man vermutlich mehr Feinheiten entdecken, als wenn man die Platte in voller Lautstärke auf einer Anlage abspielt. Aber Kopfhörer sind kein Muss. Ich denke, man kann mit „Bloodstone & Diamonds“ auch so eine Menge Spaß haben.«

Bestand nie die Gefahr, sich während der Aufnahmen zu verzetteln?

»Eigentlich nicht, denn das Album ist über einen Zeitraum von anderthalb Jahren entstanden. Das Songwriting begann im Februar 2013, und normalerweise benötigen wir immer ein Jahr, um eine Platte fertigzustellen. Wir arbeiten nicht ununterbrochen an der Scheibe, sondern legen zwischendurch Pausen ein. Es ist wichtig, sich die Songs auch mal mit Abstand anhören zu können, sonst ist man nicht zu einem objektiven Urteil in der Lage. In der...

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