RH #330Titelstory

MACHINE HEAD

Die Diskografie

MACHINE HEAD

DIE DISKOGRAFIE

BURN MY EYES

(Roadrunner, 1994)
Das nennt man einen amtlichen Aufschlag: Bei Erscheinen des MACHINE HEAD-Debüts überschlägt sich die Presse, und auch im Rock Hard fährt das Album prompt die volle Punktzahl ein. Der Bastard aus Pantera-Gedächtnis-Grooves, rasendem Geknüppel, Slayer-Düsternis und Bay-Area-Riffs katapultiert Thrash Metal der alten Schule in die Moderne und auf ein Niveau, das seit Jahren keine andere Band mehr erreicht hat. Das Eröffnungsdoppel mit den Killern ´Davidian´ und ´Old´ ist nicht umsonst bis zum heutigen Tag fester Bestandteil jeder Liveshow von Robb Flynn & Co. und hievt die Band damals aus dem Stand an die Spitze der Extrem-Metal-Bewegung. Das Label darf sich über das bis dato bestverkaufendste Debüt der Firmengeschichte freuen, und MACHINE HEAD schaffen sogar das Kunststück, ungeschoren mit dem experimentellen ´Real Eyes, Realize, Real Lies´ davonzukommen, das die Rassenunruhen von L.A. thematisiert und heute reflexartig eine amtliche Trueness-Debatte auslösen würde („Ey, Alter, dieses Spoken-Words-Zeux ist KEIN Metal, ey!“). Let freedom ring with a shotgun blast? You bet!

THE MORE THINGS CHANGE...

(Roadrunner, 1997)
Dave McClain ersetzt an den Drums Chris Kontos, musikalische Änderungen sind nahezu tabu, die Band bleibt ihrem bisherigen Erfolgsrezept treu. Härtetechnisch legt der Vierer sogar noch mal eine Schüppe drauf und verbucht inmitten des Riffmassakers mit den Standards ´Ten Ton Hammer´ und ´Take My Scars´ zwei echte...

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