RH #330Interview

DECAPITATED

Frischer Wind von der baltischen See

DECAPITATED

DECAPITATED waren schon immer die etwas andere Death-Metal-Band. Seit „Carnival Is Forever“ (2011) bewegt sich der Vierer vollends in progressiv angehauchten Extrem-Metal-Gefilden. Auch das sechste Studioalbum „Blood Mantra“ bietet wieder neue Perspektiven und festigt den Ruf der Polen, eine der originellsten Bands der gesamten extremen Szene zu sein. Was passiert, wenn man zu lange mit Meshuggah auf Tour ist, und warum Gitarrist Vogg nicht mal mehr seine eigenen Songs erkennt, erfahrt ihr im folgenden Interview.

Für „Blood Mantra“ sind DECAPITATED nach acht Jahren wieder in das Hertz-Studio nach Bialystok zurückgekehrt. Das verwundert ein wenig, denn „Carnival Is Forever“, das seinerzeit im RG-Studio eingespielt wurde, besitzt einen phänomenalen Sound, klingt sehr natürlich, kraftvoll und dynamisch.

»Ja, „Carnival Is Forever“ hat einen sehr speziellen Sound, aber das habe ich während der Aufnahmen gar nicht so sehr realisiert«, erzählt Vogg. »Erst vor ein paar Tagen, als wir vom Bloodstock Festival zurückfuhren, habe ich „Carnival Is Forever“ mal wieder in den Player gesteckt und neu für mich entdeckt. Ich hörte diverse Metal-Alben in unserem Van und verglich diese mit „Carnival...“, das ich seit über einem Jahr nicht mehr gehört hatte. Was soll ich sagen, ich war regelrecht geschockt von dem, was ich da vernahm (lacht). Das mag vielleicht arrogant klingen, aber der „Carnival...“-Sound ist vollkommen originell und unverwechselbar. Ich konnte kaum glauben, dass das meine...

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