RH #327Interview

WOVENWAR

Familienbande

WOVENWAR

Hinter WOVENWAR stecken sämtliche As-I-Lay-Dying-Mitglieder, die nicht die nächsten sechs Jahre im Knast verbringen dürfen. Also alle außer Frontmann Tim Lambesis, der einen Killer auf seine Ehefrau anzusetzen versuchte und dabei so dilettantisch vorging, dass er seine Hobbys (Steroide futtern, Gott verlieren und wiederfinden) künftig mit anderen Fieslingen hinter dicken Betonmauern ausleben darf. Gitarrist Nick Hipa blickt mit dem Rock Hard nach vorn, lässt aber auch die Vergangenheit noch mal Revue passieren.

Stilistisch bewegen sich WOVENWAR auf ihrem selbstbetitelten Debüt überwiegend im typisch amerikanischen Modern-Breitwand-Rock. Rudimente der deutlich heftigeren Vorgängergruppe erkennt man durchaus, aber speziell der supersmoothe Gesang von Shane Blay – zuvor bei den christlichen Metalcorelern Oh, Sleeper – hievt WOVENWAR in eine weitgehend neue Schublade. Kommerzielles Kalkül ist dahinter nicht zu vermuten, dafür waren As I Lay Dying mit über einer Million verkaufter Platten zu erfolgreich. Es ist viel eher ein Befreiungsschlag, Musik zu schreiben, die man nicht automatisch mit der Ex-Band in Verbindung bringt.

»Es wurde uns schnell klar, dass wir nicht als As I Lay Dying weitermachen können, dafür ist der Name zu beschädigt«, eröffnet Nick eines seiner ersten Interviews unter dem WOVENWAR-Banner. »Aber wir vier (neben Nick noch Jordan Mancino (dr.), Phil Sgrosso (g.) und Josh Gilbert (b./v.) - jj) wollten zusammenbleiben. Uns war am wichtigsten, Emotionen...

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