RH #326Interview

COBRA

Arbeitslos und Spaß dabei

COBRA

Die Peruaner COBRA legen mit "To Hell" eine frische Fusion aus NWOBHM und Traditions-Metal vor und entpuppen sich als echte Old-School-Koryphäen mit sympathischen Scheuklappen.

In erster Linie bedienen die Kerle mit ihrem Sound natürlich die Früher-war-alles-besser-Fraktion. Zum Gesamtkunstwerk gehört daher auch ein cheesy-schäbiges Eighties-Cover (Motiv: Kuttenträger beim Armdrücken mit dem bösen Watz). Die Telefonleitung nach Peru ist ebenfalls eher auf dem Stand der drittletzten Dekade.

»Ich habe nicht mal einen Telefonanschluss und bin für das Interview extra ins Haus meines Vaters gekommen«, lacht Frontmann Harry "El Sucio" in gebrochenem, aber durch den spanischen Akzent sehr charmant klingendem Englisch.

Woher hast du eigentlich deinen Spitznamen El Sucio, was so viel wie "der Schmutzige" bedeutet?

»In der Schule nannte man mich wegen meiner dicken Brille Harry Potter. Später war ich ziemlich asozial, hing high auf der Straße rum und wurde El Sucio getauft. Obwohl ich mich jetzt besser benehme, ist das hängen geblieben.«

Der COBRA-Sound klingt streckenweise nach den Iron-Maiden der Paul-Di´Anno-Ära, zeugt aber auch sonst von einem Faible für die NWOBHM. Ihr scheint nicht nur die üblichen Standardbands zu kennen.

»Mein erstes Album war Metallicas "Kill ´Em All". Black Sabbath und Iron Maiden gehörten ebenfalls schon zu Teenagerzeiten zu meinen Favoriten. 2004 bekam ich Maidens "Early Days"-DVD ("The History Of Iron Maiden, Part 1: The Early Days" - jj) zu...

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