RH #324Krach von der Basis

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Das Napster-Schicksal

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13 Jahre hat es gedauert, bis das neue, starke PORTAL-Album „For All That Is Damned To Vanish“ erschienen ist. Bassist Emil erzählt uns, wie schnell die Träume einer jungen schwedischen Band, die bereit ist, die Welt zu erobern, zerbrechen können.

Emil, stell deine Band bitte unseren Lesern vor!

»1996 waren wir einfach nur vier ehrgeizige Jungs, die die nordische Mythologie verehrten und versuchten, extreme Musik zu spielen. Eigentlich kamen wir (auch musikalisch) aus verschiedenen Gegenden und kannten uns gar nicht so gut. Stefan kommt aus dem Punk, Matthias aus dem Heavy Metal, ich war irgendwie Prog, und Kristian war unser Black/Death-Spezi. Also mussten wir erst mal unsere Rollen finden und überlegen, was wir mit der Band erreichen wollen, auch wenn es hauptsächlich Kristian war, der für die Musik verantwortlich war. Letztendlich landeten wir bei einer Art Heavy-Chug-Chug-Death-Metal mit Black-Metal-Einflüssen. Als wir soweit waren, haben wir Konzerte gespielt, hemmungslos gesoffen und unsere Ideen weiterentwickelt.«

Würdest du mir zustimmen, dass euer Sound ziemlich schwedisch klingt, melodisch kühl im Stil alter Dissection oder Unanimated?

»Da liegst du richtig, und das ist auch sicher keine Überraschung, immerhin hat halb Schweden in den Neunzigern so einen Sound gefahren. Aber wir haben uns nie mit einer dieser Bands identifiziert. Ich denke, wir haben eine positivere Ausstrahlung, nicht eitel Sonnenschein, sondern im aggressiven, kampfbereiten Sinne. Wenn wir in...

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