RH #321Interview

BEASTMILK

Die Milch macht's

BEASTMILK

Habt ihr euch auch gefragt, warum In Solitude ihren Mercyful-Fate-Sound gegen düsteren Wave getauscht haben? Die Antwort geben uns die Finnen BEASTMILK, deren Retro nicht Denim and Leather, sondern Joy Division (für Spätgeborene: Interpol, Editors) und Bauhaus heißt. Ihr Sound lässt die Nerds in den Clubs und Blogs steil gehen, während den Kuttenträgern vor Schreck die Patronen wegrosten. Dennoch: BEASTMILK sind der Newcomer-Geheimtipp des Jahres, und deswegen steht irgendwo in Helsinki ein Telefon nicht mehr still.

Auf die Frage, wie viele Interviewanfragen BEASTMILK-Gitarrist Goatspeed dieser Tage erhält, lacht er verlegen: »Allein in den letzten Tagen waren es über 20. Ich finde, das sind ziemlich viele.«

Nach eigenen Angaben spielen BEASTMILK „Apocalyptic Post-Punk“ und bestehen aus Drummer Paile und Bassist Arino, Goatspeed an der Gitarre und dem Briten Mathew McNerney am Gesang. Letzterer ist unter seinem Künstlernamen Kvohst als Stimme von Hexvessel, Code und vor allem Dødheimsgard bekannt.

»Ich war ein großer Dødheimsgard-Fan und traf zur Zeit des „Supervillain Outcast“-Albums Kvohst zum ersten Mal in London. Als er später nach Helsinki zog, wurden wir schnell Freunde und beschlossen in einer kalten Winternacht, gemeinsam einige Songs aufzunehmen.«

Da beide zu diesem Zeitpunkt unzufrieden mit dem Status ihrer Bands waren, war das vor allem eine Art Seelentherapie: »Wir hatten keinen größeren Plan, sondern wollten uns nur etwas aufmuntern.«

Das im August 2010 im...

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