RH #321Interview

IMPERIAL STATE ELECTRIC

Der Kampf geht weiter

IMPERIAL STATE ELECTRIC

Nach dem eher zahmen Vorgänger „Pop War“ zeigen sich IMPERIAL STATE ELECTRIC auf ihrem aktuellen Album „Reptile Brain Music“ wieder deutlich bissfester. Für Bandleader Nicke Andersson (g./v.) ist der Krieg allerdings noch nicht vorbei, und er hat nach wie vor mit den Folgen seines bereits zwei Jahre zurückliegenden schweren Sturzes zu kämpfen.

Nicke, in den letzten Wochen vor der Veröffentlichung von „Reptile Brain Music“ verkündete eure Homepage in großen Buchstaben „Pop War Is Over“, was manch einen voreiligen Internet-Helden dazu verleitete, dies als Auflösung von IMPERIAL STATE ELECTRIC aufzufassen und es zum Beispiel via Wikipedia zu verbreiten.

»Das war in der Tat anders gemeint. Der „Pop-Krieg“ ist zwar vorbei, aber der Kampf geht weiter. Wir haben uns nur eine neue Artillerie besorgt und kämpfen denselben Krieg aus einem anderen Blickwinkel.«

Man könnte auch sagen, dass ihr euren Sound wieder mit einer ordentlichen Portion High-Energy-Rock angereichert habt.

»Hm, vielleicht. Es kommt natürlich immer auf den jeweiligen Hörer an, da Musik eine individuelle Angelegenheit ist. Mit etwas Abstand denke ich, dass „Pop War“ eher ein Midtempo-Album war und auf unserem neuen Album die schnellen Songs schneller und die langsamen Songs langsamer sind.«

War diese Entwicklung ein natürlicher Prozess, oder hattet ihr euch im Vorfeld vorgenommen, dass sich „Reptile Brain Music“ deutlich von „Pop War“ unterscheiden soll?

»In erster Linie schreibe ich Songs, wobei es keine Rolle...

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