RH #320ToneZone

Starte deine Band


Computer, Software und das Internet stellen die Musikbranche auf den Kopf. Doch welche Schritte sollte man als Nachwuchsband wirklich gehen, um mit den unendlichen technischen Möglichkeiten einen Anfang zu machen? Wie nimmt man mit wenigen Mitteln Songs auf, und wie wird man unter Millionen von Bands bekannt? Natürlich wissen wir das auch nicht, geben euch aber trotzdem den Rock-Hard-Ratgeber „Recording & Marketing“ zur Hand. Komprimiert fürs Musiker-Notizbuch: Drums, Gitarren/Bass, Vocals, Mix, Verbreitung & Marketing. Denn nur Versuch macht klug.

Recording- & Marketing-Ratgeber

Große Zeiten für Kreativität!

 

Drums

Der Schlagzeugsound
Der perfekte Schlagzeugsound besteht aus drei Komponenten (wenn man einmal den Drummer ausklammert): dem Raum, in dem die Drums aufgenommen wurden, dem Tuning der Kessel bzw. Felle und der Time bzw. Geschwindigkeit des Songs. Diese drei Komponenten stehen in einem direkten Zusammenhang. Für die meisten Fälle gilt: Je langsamer der Song, desto tiefer können die Drums gestimmt sein und desto größer darf der Anteil vom hörbaren Raum im Signal sein, ohne dass das Klangbild zu schwammig wird. Umgekehrtes gilt, je schneller der Song ist. Warum?

Tiefe Frequenzen brauchen länger, bis sie sich entwickeln. Je mehr Zeit bzw. Platz die Trommel im Song bzw. Arrangement hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Reflexionen aus dem Raum wahrnehmen wird (Nachhall), und dadurch wirkt auch das Schlagzeug größer (wie z.B. bei Led Zeppelin). Je...

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