RH #320Krach von der Basis

HARM

Religion saugt!

HARM

Hart, brutal, straight und mitten in die Fresse: Die Berliner HARM machen nicht viel Federlesen um irgendwelche Trends, sondern liefern mit „Cadaver Christi“ das geilste Old-School-Todesblei-Brett seit gefühlten Ewigkeiten ab.

Die Texte der Platte teilen sich schwerpunktmäßig in die Oberthemen Religion und Krieg. Die beiden Themen finden sich auch im Bandlogo wieder, das ein umgedrehtes Kreuz sowie einen Schädel mit Stahlhelm enthält. Zwei Themen, die zusammengehören?

»Nein. Für mich sind das ganz unterschiedliche Themen«, verneint Frontmann Barkley. »Obwohl die meisten Kriege aus religiösen Gründen ausgetragen wurden.«

Insbesondere die antireligiösen Texte von ´Burn The Saints´, ´Cadaver Christi´ und ´Blood For God´ klingen extrem angepisst. Was macht euch so verdammt wütend?

»So ziemlich vieles an Religionen saugt gewaltig.«

Musikalisch haut ihr völlig kompromisslos in die ganz alte Old-School-Kerbe. Ein bewusster Gegenentwurf zu den immer technischeren Death-Metal- und Deathcore-Bands der Neuzeit?

»Nein, das würde ich so nicht sagen. Es ist halt die Musik, die wir schon immer machen wollten.«

Welche sind eure persönlichen Helden der alten Death-Metal-Schule? Geht man nach den Songs auf „Cadaver Christi“, dürften auf jeden Fall Asphyx, Pungent Stench sowie Entombed, Dismember & Co. dazugehören.

»Ja, auf jeden Fall. Man darf aber auch Autopsy nicht vergessen!«


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