RH #318Krach von der Basis

GODSLAVE

Jetzt wird georgelt

GODSLAVE

Frei nach dem Motto „Was uns nicht umbringt, macht uns stärker!“ haben die Saarland-Thrasher GODSLAVE die bislang schwerste Krise ihrer Bandgeschichte souverän gemeistert und als Reaktion ein bärenstarkes neues Album abgeliefert. Wir sprachen mit Gitarrist Bernhard „Bernie“ Lorig.

Bernie, eurem Bandmaskottchen und Coverboy Horst geht es offensichtlich nicht sonderlich gut. Auf dem Frontcover von „In Hell“ zerfleischt er sich das ohnehin nicht vorhandene Gesicht. Muss man sich ernsthafte Sorgen um Horst machen?

»Solange es GODSLAVE gibt, muss man sich keine Sorgen um Horst machen, so viel ist sicher. Bei uns ist es so, dass eine neue Platte im Prinzip die letzten ein bis eineinhalb Jahre vor der Veröffentlichung beschreibt. Bei „Out Of The Ashes“ war es beispielsweise so, dass wir damals voller Tatendrang waren und aus dem Korsett unserer doch eher mittelprächtigen Vorgängerband Slavery ausgebrochen sind. „In Hell“ beschreibt nun die letzten anderthalb Jahre, die für uns als Band nicht immer schön waren.«

Eigentlich sollte man meinen, dass es euch gerade nach der extrem positiven Resonanz auf „Into The Black“ richtig gut ging...

»Klar. Für uns war die Platte ein Riesensprung nach vorne. Allerdings begann es schon bei den Aufnahmen zu „Into The Black“, dass unser Sänger Thommy Pickard Probleme mit seiner Stimme bekam. Spätestens nach unserer Tour mit Hatred im Herbst 2011 war klar, dass es keine kleineren, sondern größere Stimmprobleme waren. Thommy hat die Tour nur mit Hilfe...

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