RH #318Interview

FATES WARNING

Und sie bewegen sich doch

FATES WARNING

Klassisch: Eigentlich will man nur eine kleine Pause einlegen, dann ist man kurz abgelenkt, und schon sind zehn Jahre vorbei. Zumindest kann das passieren, wenn man wie FATES WARNING eine der einflussreichsten Progressive-Metal-Bands der Welt ist. Wie es dazu kam, dass wir uns nach fast einer Dekade dennoch über das großartige „Darkness In A Different Light“ freuen dürfen, haben wir mit Gitarrist Jim Matheos besprochen.

Jim, seit eurem letzten Album sind fast zehn Jahre vergangen. Wie konnte das passieren?

»Es gab für die lange Funkstille keinen wirklich konkreten Grund. Allerdings war unser letztes Album „FWX“ ein recht schwieriges für uns, so dass wir zunächst eine kleine Pause einlegen wollten, um ein wenig zur Ruhe kommen und auch andere Sachen ausprobieren zu können. Wobei niemand gedacht hat, dass es zehn Jahre werden. Mark (Zonder, ex-Drummer - tb) hat uns in der Zwischenzeit verlassen, um sich anderen Dingen zu widmen, Ray (Alder, v.) war mit Redemption beschäftigt, ich mit OSI. Erst 2009 oder 2010 begannen wir, FATES WARNING zu vermissen. Während der ganzen Zeit hatten wir immer wieder Liveauftritte, aber wir kamen einfach nie zum Schreiben - jedenfalls nicht bis vor ein paar Jahren.«

Wie kam es denn ganz konkret zu den Überlegungen für ein neues Album? War das eine bewusste Entscheidung oder mehr etwas, das aus einer bestimmten Stimmung heraus geschah?

»Nein, das war ein sehr bewusster Prozess. Als ich fand, dass wir weitermachen sollten, fragte ich erst mal bei...

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