RH #318Interview

MORNE

Fenriz findet´s fett

MORNE

Stell dir vor, du bist hauptberuflich Toleranzler, der hilfsbereite Open-minded-Typ in deinem Kiez, stehst gleichzeitig auf Death Metal, Sludge, Crust und Postrock - und du willst deinem besten Kumpel eine Mix-CD mit allen Highlights der genannten Genres zusammenstellen. Dann mach dir keine große Arbeit, sondern schenke ihm „Shadows“, das neue Album der Bostoner Band MORNE. Milosz Gassan (v./g., 35) und Max Furst (b., 29) erklären uns ihren Kosmos.

Max, Milosz, obwohl „Shadows“ viel eingängiger als der Vorgänger „Asylum“ klingt, ist eure Musik dennoch facettenreicher geworden. Ein Widerspruch in sich?

Max: »Nicht unbedingt. Jedes Album zeigt eine Entwicklung, einen roten Faden, der in der Vergangenheit beginnt. Aus meiner Sicht ist „Shadows“ fokussierter und prägnanter. Weniger Songs, aber längere und tiefere Kompositionen. Wir haben mehr Zeit aufgebracht, um die Stücke bewusst durchzuspielen, und jetzt klingen sie meditativ und natürlich.«

Milosz: »„Shadows“ tönt deshalb simpler als „Asylum“, weil wir weniger Keyboards, dafür aber große, eingängige Gitarrenriffs verwendet haben.«
Manche Fans ordnen euch dem Sludge zu, manche dem Crust, aber meiner Ansicht nach ist eure Musik viel zu episch und hymnisch für diese Schubladen.
Max: »Ich finde, dass diese oder andere Zuordnungen zu einengend sind - und zwar sowohl für Bands als auch für ihre Liebhaber. Wir wollten immer unser eigenes Ding machen, und wenn uns jemand in eine bestimmte Ecke stellt, sind wir nicht glücklich darüber....

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