RH #316Interview

HAVOK

30.000 Fäuste

HAVOK

Thrash Metal mit sozialkritischen Texten war Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger ziemlich populär, geriet dann aber irgendwann aus der Mode. Ob HAVOK ein Comeback bewirken oder gar einen neuen Trend setzen können, ist eher fraglich. Aber sie liefern seit Jahren erstklassigen Thrash mit intelligenten Lyrics ab.

Sie sind eine sehr fleißige Band, diese Jungs aus Denver. HAVOK nehmen nahezu jedes Tourangebot an, und auch dieses Telefon-Interview mit Gitarrist/Sänger David Sanchez findet wenige Tage vor dem Start ihrer ersten Headliner-Tour durch die USA statt. In Europa waren sie unlängst übrigens auch, zusammen mit Suffocation und Cephalic Carnage. Wobei ich mir vorstellen kann, dass sich HAVOK mit ihrem Thrash-Sound zwischen den beiden Gemetzel-Acts schwergetan haben.

»Ganz und gar nicht«, schüttelt Sanchez den Kopf. »Bislang haben wir mit unserem Sound überall gut dazugepasst. Egal, ob wir mit Death-Metal-Acts, Power-Metal-Bands oder Hardcore-Truppen unterwegs waren. Es kam noch nie vor, dass wir abgelehnt wurden, weil wir Thrash spielen. Wahrscheinlich überzeugen wir die Leute durch unsere lebendige Bühnenshow und unseren leicht rockigen Touch. Es kamen jedenfalls schon öfter Leute nach der Show zu uns und erzählten, dass sie eigentlich gar nicht so sehr auf Thrash stehen, uns jedoch durchaus mögen. Die Tour mit Suffocation war aber auch abseits der Bühne cool. Wir haben uns mit den anderen Bands sehr gut verstanden und fast jeden Tag bis acht Uhr morgens gefeiert.«

...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen