RH #315Interview

AUTOPSY

Loch an Loch

AUTOPSY

Wenn in Kalifornien mal wieder räudig miefende Blut-und-Eiter-Jauche durch die Straßen suppt und die lokalen Thrash-Bands ihre frischgeputzten Turnschuhe in Sicherheit bringen, weiß man, dass die Todesmetall-Legende AUTOPSY ein neues Album am Start hat.

„The Headless Ritual“, der zweite AUTOPSY-Longplayer seit der Reunion 2008, ist mit stoischer Konsequenz das übliche Gemetzel aus knusprigem Old-School-Highspeed-Gerumpel und modrigstem Death-Doom.

»Warum sollten wir auch was anderes machen?«, fragt Bandchef Chris Reifert (dr./v., 44) rhetorisch. »Von Motörhead oder AC/DC erwarte ich schließlich auch keine großartigen Weiterentwicklungen. Wenn man wirklich auf eine Band steht, will man doch nicht, dass sie irgendwelche Sperenzchen macht. Es gibt natürlich Ausnahmen: Darkthrone haben schon Black Metal, Death Metal und Punkrock-Metal gespielt und sind jetzt bei traditionellem Metal gelandet. Aber sie beherrschen einfach all diese Stile.«

Was ist ein „headless ritual“?

»Keine Ahnung (lacht). Es klingt gut, oder? „Mental Funeral“ hatte damals auch keinen tieferen Sinn. Diesmal stand bei uns das Artwork vor dem Albumtitel fest. Uns fiel aber partout kein passender Name dazu ein. Also fragten wir ein paar Leute außerhalb der Band, und plötzlich lag „The Headless Ritual“ auf dem Tisch, was jeder cool fand, ohne zu wissen, was es eigentlich bedeuten soll (lacht wieder).«

Das „Headless Ritual“-Bild stammt von Joe Petagno, den man vor allem als genialen Kopf hinter den klassischen...

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