RH #311Interview

CANNIBAL CORPSE

25 Jahre lecker Menschenfleisch

CANNIBAL CORPSE

Seit 25 Jahren sind CANNIBAL CORPSE eine der Speerspitzen der Death-Metal-Szene. Anfangs belächelt, gilt die ursprünglich aus Buffalo stammende Band inzwischen als wichtiger Impulsgeber. Wir blicken zurück auf eine erstaunliche Karriere.

Death Metal, wie ihn CANNIBAL CORPSE spielen, ist eine Form von Hochleistungssport. Das unterstreichen die Unmengen von Gatorade-Pullen, die in der Garderobe der Band vor dem Auftritt der Combo im Hamburger Grünspan aufgereiht stehen. Bier sucht man hier vergeblich, nur ganz in der Ecke findet man eine Flasche Jägermeister. »Die ist für die Crew«, lacht Drummer Paul Mazurkiewicz, der sich zusammen mit Basser Alex Webster viel Zeit nimmt, um unsere Fragen zu beantworten.

Der Startschuss fiel im Spätsommer des Jahres 1988, als die in Buffalo ansässige Death-Metal-Band Beyond Death kurz vor der Auflösung stand. Zum letzten Line-up dieser Truppe gehörten Alex Webster und Gitarrist Jack Owen.

»Wir wussten, dass es da eine andere lokale Band namens Tirant Sin gab, die gerade einen Bassisten und einen Klampfer suchte«, blickt Webster zurück. »Also riefen wir sie an, machten aber gleichzeitig klar, dass wir nicht einfach nur bei Tirant Sin einsteigen, sondern gleich eine neue Kapelle gründen wollten, die frische Songs komponiert.«

Besagte Tirant Sin, die seinerzeit aus Sänger Chris Barnes, Gitarrist Bob Rusay und Trommler Paul Mazurkiewicz bestanden, waren einverstanden, CANNIBAL CORPSE waren geboren. Die Idee für den Bandnamen stammte im Übrigen...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

CANNIBAL CORPSE + FIFTH ANGEL + HEIR APPARENT + LONG DISTANCE CALLING + TYGERS OF PAN TANG + VISIGOTH + THE IDIOTS07.06.2019
bis
09.06.2019
Gelsenkirchen, AmphitheaterROCK HARD FESTIVALTickets

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