RH #309Titelstory

ANGEL WITCH

Bringt doch nix

ANGEL WITCH

Auch wenn der Umgang mit dem Begriff „Legende“ mittlerweile inflationäre Ausmaße angenommen hat, sind ANGEL WITCH genau das. Und nicht nur Die-hard-Fans wie die Herren Kühnemund und Kaiser haben sich über das letztjährige überragende Comeback-Album „As Above, So Below“ gefreut.

Die Geschichte klingt so unglaublich, man muss sie sich auf der Zunge zergehen lassen: Gegründet im Jahr 1977, avanciert man 1980 mit dem selbstbetitelten Debüt im Handumdrehen zu Protagonisten der New Wave Of British Heavy Metal, hat den einen oder anderen veritablen Underground-Hit im Gepäck und wird dann von ständigen Besetzungswechseln - Wikipedia listet 24 ehemalige Bandmitglieder - und unglücklichen Karriereentscheidungen aufgerieben. Iron-Maiden-Basser Steve Harris, einer der alten Weggefährten, aber einer, mit dem es das Schicksal ungleich besser als mit ANGEL WITCH-Kopf Kevin Heybourne gemeint hat, ist noch immer der Meinung, dass die Band mit einem kompetenten Manager den weltweiten Durchbruch hätte schaffen können, Mr. Heybourne möchte aber nicht mehr in die Vergangenheit blicken.

»Es bringt einfach nichts, sich mit etwaigen Fehlern in der Karriereplanung zu beschäftigen. Stattdessen freue ich mich über die guten bis exzellenten Kritiken, die unser Comeback-Album eingefahren hat, und habe einfach Spaß an der jetzigen Bandbesetzung. Mit „As Above, So Below“ ist uns sowohl in songwriterischer als auch produktionstechnischer Hinsicht der Spagat zwischen Tradition und Moderne gelungen.«

Absolut...

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AbfahrplanDie nächsten Konzerte

ANGEL WITCH + DARK FOREST + DOOL + GRAVE MIASMA + HELLBRINGER + HIGH SPIRITS + KHTHONIIK CERVIIKS + MISTHYRMING + NIGHT VIPER + QRIXKUOR + u.v.m.03.03.2017
bis
04.03.2017
Hamburg, Markthalle HELL OVER HAMMABURGTickets