RH #308ToneZone

GRAVEYARD

»Drummer, die posen, sind mir ein Gräuel«

GRAVEYARD

Weniger ist mehr? Auf Axel Sjöberg trifft dieses Motto unbedingt zu. Im Gegensatz zu diversen Kollegen hält der Taktgeber der schwedischen Vintage-Rocker GRAVEYARD nämlich rein gar nichts davon, sich hinter einem gigantischen Drumkit zu verschanzen, sondern setzt stattdessen auf eine eher spartanische Ausstattung. Im Rock-Hard-Gespräch bricht der Bill-Ward-Fan eine Lanze für Spontanität, erklärt den Reiz von Timing-Schwankungen und echauffiert sich über Stuart Copeland von The Police.

Axel, wann hast du mit den Drums begonnen?

»Mit 13 Jahren. Ich hatte vorher ein wenig mit der akustischen Gitarre experimentiert, aber als meine Freunde eine Punkband starteten, wollte ich natürlich dabei sein. Zuerst boten sie mir den Posten des Sängers an, aber fürs Singen habe ich einfach kein Talent. Danach stieg der Bassist für eine Weile aus, und ich sollte seinen Platz übernehmen, aber nach seiner Rückkehr hatte sich auch das erledigt. Ich glaube, es war Glück, dass der Schlagzeuger der Band ziemlich lange nicht zu den Proben erschienen ist, denn so konnte ich mir den Platz hinter den Drums sichern (lacht).«

Hat dir die akustische Gitarre ein gewisses Musikverständnis gebracht oder dir geholfen, Songwriting-Fähigkeiten zu entwickeln?

»Nein, eher nicht. Dass man ein gewisses Rhythmusgefühl entwickelt, wenn man Musik macht, ist klar, aber meinen Drum-Stil hat das nicht beeinflusst. Ich mochte die Akustikgitarre nicht besonders, aber das lag an meinem Lehrer, der mich die unmöglichsten...

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