RH #308Krach von der Basis

FINSTERFORST

Rastlos in sich ruhend

Finsterforst

Drei Fragen an FINSTERFORST-Gitarrist Simon Schillinger:

Wer „Rastlos“ ist, steht oft kurz vor dem Burnout. Ihr auch?

»Übertrieben ausgebrannt haben wir uns als Band noch nicht gefühlt. Nach der Trennung von unserem vorigen Frontmann gab es eine Zeit, in der wir verzweifelt auf Sängersuche waren. Aber zum Glück hat Olli seinen Weg zu uns nach Baden gefunden und neuen brachialen Schwung in die Band gebracht. Musikalisch ist alles sehr gereift. Die Musik braucht die entsprechende Zeit, um eine gewollte Stimmung zu erzeugen, was sich auch an der Länge der einzelnen Lieder deutlich zeigt.«

Wer ist Sevan, der erneut auf ´Rast´ und ´Am Scheideweg´ spielt?

»Sevan hat uns seit unserem Debütalbum „Weltenkraft“ die phänomenalen Flötenparts geliefert. Vielen wird er noch aus seinen Tagen bei Eluveitie bekannt sein. Er ist mit seiner Celtic-Folk-Band Red Shamrock sehr tüchtig und stellt mit seinen Kollegen musikalisch Großartiges auf die Beine.«

Unter anderem Samael haben schon eigene Songs in ein (synthetisches) Orchestergewand gekleidet. Eine Option für „Rastlos“?

»An vielen Stellen wäre es vorstellbar, „Rastlos“ zu konzertieren. Es gibt zwar nicht allzu viele orchestrale Stellen im Album, aber man könnte dies noch reichlich aufpolieren. Natürlich sollte diese imaginäre Präsentation von „Rastlos“ nicht nur instrumental erblühen, sondern auch weitgehend im vokalen Bereich mithilfe von größeren Chören entsprechend ausgearbeitet werden.«

 

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