RH #308Interview

DEMON

Was wirklich zählt

DEMON

Das neue DEMON-Album „Unbroken“ ist eine der großen Überraschungen des Jahres und wird überall verdientermaßen gefeiert. Es gibt aber darüber hinaus gute Gründe, sich mit einer der beständigsten Bands der letzten 30 Jahre zu beschäftigen.

Dave Hill gehört zu den dienstältesten britischen Metalsängern und ist mit inzwischen 65 Jahren nur drei Jahre jünger als Jimmy Page, der „Elder Statesman of Rock“. Dave war schon lange vor Beginn der NWOBHM musikalisch aktiv, auch wenn er erst mit dem Release der ersten DEMON-Single „Liar“ (1980) in den Blickwinkel des Geschehens rückte. 32 Jahre später ist er immer noch so enthusiastisch wie in jenen Gründertagen dessen, was man heute unter der „klassischen Metalszene“ versteht, spielt mit DEMON für wenig Geld auf kleinen Festivals (die Gagen reichen gerade für die Anfahrt, das Hotel und ein paar Drinks) und singt, als wären seine Stimmbänder immer noch 30. Auf die Frage, wie man so verdammt jung - vor allem im Kopf - bleiben könne, zuckt er lachend die Schultern. Gutes Essen, viel Schlaf, keine Drogen, regelmäßige Bewegung und ein glückliches Familienleben - klar, das hat man alles schon oft gehört. Aber es muss doch noch einen anderen Grund geben, oder?

»Es kommt darauf an, wie man das Leben sieht«, lächelt Dave, der auf eine völlig unaffektierte Weise abgeklärt wirkt. »Ich bin mit meiner Frau seit über 30 Jahren glücklich verheiratet, habe erwachsene Kinder, auf die ich stolz bin und die ich regelmäßig sehe - und eine Aufgabe, die mich...

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