RH #307Krach von der Basis

SATAN´S WRATH

Christian Ziegenkäse

SATAN´S WRATH

Die Griechen SATAN´S WRATH und ihr Album „Galloping Blasphemy“ könnte man am ehesten als das europäische Pendant zu Midnight bezeichnen: mitreißender Black Heavy Metal mit etlichen Querverweisen zu alten Originalen. Der 42-jährige Bandboss Tas Danazoglou klärt uns über frechen Diebstahl und galoppierende Paarhufer auf.

Zuerst gab es die Musik, erst danach entstand die Band. Wie war das damals, Tas?

»Mit „damals“ ist das Jahr 2011 gemeint. Ich schrieb die Songs für „Galloping Blasphemy“, und nachdem ich fertig war, nahm ich Kontakt zu meinem guten alten Kumpel Stamos auf, der daraufhin alle Gitarrenparts einspielte und auch die Albumproduktion übernahm. Stamos ist wie ein Bruder für mich. Unsere Freundschaft steht über allem, und wir haben denselben abgefuckten Musikgeschmack. Meine Metal-Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1982, als ich mir Maidens „The Number Of The Beast“ zulegte. Diese Platte hat mich infiziert, seitdem bin ich Metalfan und habe in verschiedenen Bands gespielt: Sabbah Navahthani, Great Coven, Electric Wizard und anderen.«

Ihr bedient euch frisch, clever und mitunter auch sehr frech bei euren Vorbildern. Als bestes Beispiel hierfür sei euer Opener ´Leonard Rising - Night Of The Whip´ genannt, der hauteng an Maidens ´Where Eagles Dare´ angelehnt ist.

»Ertappt. Ja, es ist wahr: „Piece Of Mind“ ist für mich die ultimative Heavy-Metal-Platte, und ich wollte schon immer ein Stück im Stile von ´Where Eagles Dare´ schreiben, allerdings mit einem Schuss Mercyful...

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